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Lurago d'Erba

Green Land

ist eine italienische Stadt mit 5500 Einwohnern in der Provinz von Como in der Lombardei.


Lurago d’Erba ist ein Dorf, das sich in fünf Anhöhen ausdehnt, jede von denen Sitz eines Stadtteils ist: Calpuno, Colciago, Careggia, Careggiola e Lurago. Auf einem dieser Hügel befindet sich die Kirche von S. Giovanni: dank der erhöhten Lage, zusammen mit der Möglichkeit des Zugangs zum Glockenturm, können die Besucher eine wunderschöne Landschaft genießen. Die Gemeinde, genauso wie alle Gebiete in Brianza, ist reich an Bauerhöfen, die heutzutage renoviert und als private Häuser benutzt werden. Eine davon ist Ca’ Volta, ein Komplex von Bauernhöfen auf einem Hügel mit einer schönen Panorama. Von hier ist es möglich, das Labor vom Handwerker Enrico Fumagalli zu besichtigen, wo er Deisgnprodukte herstellt, die in die ganze Welt exportiert werden. Lurago d’Erba, ist nämlich für die Weideverarbeitung sehr bekannt, um Korbe zu produzieren. Es geht immer um Design, wenn man das Ausstellungszentrum Vittorio Bonacina neben der Provincialestraße besichtigt, das als Museum betrachtet wird. Im Gebäude findet man Kunstwerke, die früher in den berühmtesten Kunstgallerien der Welt – wie dem MoMa in New York – ausgestellt wurden. Von der S. Andreastraße erreicht man das Gebiet von “Pomelasca” an der Grenze zu Inverigo und Lambrugo, wo man ein wunderschönes Panorama genießt. Man hat auch einen fantastischen Blick auf die Chiesetta Rosa (kleine rosa Kirche), die allein in der Landschaft merken kann. Das Gebiet “Monterosa” liegt an der Grenze zu den Gemeinden von Alzate Brianza, Brenna und Inverigo, wo das Institut PLIS – Parco Locale di Interesse Comunale (örtlicher Park von kommunaler Bedeutung) – sich befindet und wo man verschiedene Arten von Amphibien finden kann.

Sehenswürdigkeiten

DER KIRCHTURM DER SKT. JOHANN KIRCHE

Erreichen Sie Veneto Platz, von dem man den Glockenturm und den Komplex besichtigen, zu dem die Kirche, die Taufkapelle und Villa Sormani gehören. Dauer der Besichtigung: ca. eine Stunde.

DER KIRCHTURM DER SKT. JOHANN KIRCHE

Ein jahrhundertealter Wächter, strategisch auf einer herausragenden Anhöhe erbaut: Seit 1928 überblickt sein wachsames Auge ein kilometerweites Panorama, in alle Richtungen. Sein Glockenschlag ist eine unverwechselbare Stimme und der Turm selbst profiliert sich als sicherer Bezugspunkt der Bewohner von Lurago. Der Glockenturm der Skt. Johann-Kirche befindet sich direkt neben der eleganten Stadtkirche und nur ein paar Schritte weit weg von der bezaubernden Villa Sormani, die so aussieht als würde sie in den Himmel abtauchen, wenn man sie außerhalb ihrer Umzäunung betrachtet. Eine Landschaft reich an Geschichte, auf der Spitze eines Hügels, der fast als Sockel für ein großartiges Gebäudekomplex dient. Aber dieser schöne Ausblick ist nicht der einzige, der sich dem Besucher bietet: Man gehe durch eine kleine Holztür und steige die Stufen einer antiken Treppe hinauf (keine Sorge, alles in absoluter Sicherheit) bis zur Turmspitze. Man gelangt in einen sehr weiten Raum, der auf quadratischem Grundriss basiert und einem echten Penthouse ähnelt, wären da nicht die zwei großen Glocken an Stelle der Decke. Von jeder Seite her kann man eine Rundumsicht auf grüne Hügel genießen. Gebirgszüge zeichnen sich nördlich am Horizont ab und scheinen mit ihren zackigen Gipfeln in ihn hinein zu stechen. Von einer solchen Höhe aus erkennt man leicht die typische Architektur der Nachbarschaftsortschaften, wie z.B. die Kuppel der Villa Rotonda in Inverigo, oder die Gärten der Adelshäuser, die überall in dieser Gegend aufzufinden sind. Sich in der Unendlichkeit dieser Aussicht zu verlieren ist unglaublich einfach, aber man achte auf die Zeit: Das Glockenläuten ganz aus der Nähe wäre sicherlich kein angenehmer Wecker!

CA' VOLTA

Vom Veneto Platz queren Sie das Zentrum durch und erreichen Sie den Bauernhof Ca’ Volta. Dauer der Besichtigung: ca. eine Stunde.

CA' VOLTA

In einem schönen Bauernhof auf einerHügelspitze befindet sich ein Zimmer voller Stroh. Manwϋrdemeinen: Nichts Besonderes! Aber dieses Zimmer ist doch etwas Anderes, als man glauben kӧnnte. Tatsächlich handelt es sich um das Büro von Enrico Fumagalli, ein Design-Handwerker von Weltruf. WederKristallschreibtisch, noch minimalistische Einrichtung. Nur Stroh, Staub und ein Stuhl, bzw. viele Stühle, aber alle unterschiedlich. Der alte Holzstuhl ist der, auf dem Herr Enrico arbeitet, während die anderen das Ergebnis seines Geschicksausdrϋcken. Eine Leidenschaft, die ihn schnurstracks auf Messen und in erfolgreiche Designersalons geführt hat, und es scheint schier unglaublich, dass alles gerade hier begonnen hat. Die Silhouette seiner Kreationen ist ein unverwechselbares Markenzeichen, so wie die Qualität der Manifaktur. Vom Flechten bis zum Ausstopfen, alles spielt sich am selben Ort ab. Draußen kann man einen typischen Bauernhof sehen, mit Gemϋsegarten und Wiesen entlang der Hϋgel, die ihn umgeben. Einige Zicklein grasen im Schattender Obstbäumeund ringsherum erstreckt sich die fabelhafte Aussicht der kleinen Ortschaften in der Nähe, wie in Wälder und grüne Felder versunken. Die Zeit vergeht langsamer,fast hält sie an. Das Stadttempo reicht nicht bis hierher, und die Arbeit wird nur noch von den Schatten der Bäume unterteilt, die sich beim Sonnenuntergang verlängern. Ohne von der ϋblichen Stadthektikgestӧrt zu werden, kann man sich eine Pause auf dem weichen Grasteppich gönnen, um die Kunst der Geduld und auch die eines meisterhaften und international einzigartigen Handwerks zu erlernen.

POMELASCA UND DIE ROTE KIRCHE

Von der Chiesetta Rossa im Pomelasca Gebiet biegen Sie den Weg ein, der die verschiedenen Bauernhöfen verbindet (Bauernhof Maria und Bauernhof Carolina) bis zur Stallaggio Straße. Von hier queren Sie eine charakteristische Ortschaft durch und erreichen Sie Villa Sormani.

POMELASCA UND DIE ROTE KIRCHE

Claude Monet hat klug in seinem Meisterwerk “Die Klatschmohne” Farbflecken benutzt und einer hellgrünen ruhigen Graswiese brillante rote Sprenkelungen entgegengestellt, die Frische und Ruhe zum Gemälde vermitteln. Inmitten dieser einfachen Entgegenstellung von komplementären Farben hat der französischen Maler in zwei verschiedenen Punkten des Gemäldes die Figur der Frau Camille, die mit dem Handteller das Gras beim Wandern streift, mit dem kleinen Sohn Jean dargestellt. Im Hintergrund sieht man eine Reihe von Bäumen mit verschiedenen Höhen, die den Horizont vom Himmel trennen. Das Land zwischen Lurago d’Erba und Lambrugo in der Ortschaft von Pomelasca symbolisiert masterhaft die Stimmung des Gemäldes. Der einzige Unterschied ist das Farbe Rot: es sind nämlich nicht die Klatschmohne, sondern die Tonfliesebacksteine der auf der Anhöhe zwischen Pomelasca und Villa Sormani gelagerten roten Kirche die rote Sprenkelungen des Gemäldes. Die Villa hebt sich von den Bäumen im Hintergrund ab, genauso wie die gemalte Kirche des impressionistischen Malers. Die rote Kirche schließt sich mit der umstehenden Landschaft dank des vom Architekt Ambrogio Annoni im jahr 1952 benutzten Lombardei romanischen Stils zusammen. Im kleinen Glockenturm findet man eine Glocke, die auf 1330 zurückzuführen ist, die in Como geschmolzen wurde und die zum ehemaligen Kloster von San Genesio gehörte. In der Nähe der roten Kirche befindet sich auch das Landgut Sormani und seine Bauernhöfe, die zur Familie Sormani gehören, dem Besitzer von Pomelasca seit 1786. Im Laufe des Spaziergangs, wenn man vom Hügel wie Camille und Jean hinabsteigt, kann man die Villa erreichen. Auf dem Weg hat man die möglichkeit, die Bauernhöfe zu sehen, die in der Vergangenheit das ganze Pomelasca dienten. Wenn man zur Fassade nähertritt, kann man sich die wunderschöne Landschaft nur vorstellen, von der man von den Fenstern genießen kann. Die Villa, die im Jahr 1783 dank dem Graf Alessandro Sormani aufgebaut wurde, erinnert an den typischen Stil der mit dem Garten ausgestatteten Villas der Provence. Im Jahr 1808 wurde die Villa vom Architekt Carlo Amati renoviert und es wurde einen neoklassischen Stil verwendet, der dem Nachfolger Graf Cesare Sormani gefiel. Dank der Zugabe von Bauernhöfe zum Hauptbau hat man in der Villa Sormani einen italienischen Garten einfriedet, der von der Arkadenfassade erreichbar ist. Wenn man den Spaziergang von Pomelasca zur Villa Sormani am Nachmittag macht, lohnt es sich, den gleiche Weg am Abend zurückzulegen: mit der warmen Licht des Sonnenuntergangs wird das ganze Panorama total anders sein, als ob das Farbe Rot des Gemäldes von Monet sich von den Klatschmohne, durch die rote Kirche, bis zur warmen am Horizont untergehenden Sonne bewegen würde, bis die Nacht kommt.

WIE KANN MAN LURAGO D’ERBA ERREICHEN

Mit dem Bus:
ASF Autolinee
C 91 Lurago d’ Erba – Cremnago
C 46 Como – Merate – Bergamo

Mit dem Zug:
Trenord Bahn von Milano Nord Cadorna mit dem Regionalzug R16 Asso – Seveso – Milano, Ausstieg in Inverigo und weiter mit der Buslinie C45 Richtung Como

Mit dem Auto:
Von Como: Fahren Sie auf der SS 342 Richtung Lecco

Von Lecco: Fahren Sie auf der SS 36 Richtung Mailand, Ausfahrt in Como/Erba

Von Mailand: Fahren Sie auf der SS 36 Richtung Lecco, Ausfahrt in Briosco. Fahren Sie auf der SP 41 Richtung Lurago

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Der Bezirk vom Project “Distretto dell’Attrattività Turistica Expo Green Land” entstand dank der Teilnahme an der Regionalausschreibung “Distretti dell’attrattività turistica e commerciale” DDG 14 Juli 2014 – 52574412.