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Merone

Green Land

ist eine italienische Stadt mit 4200 Einwohnern in der Provinz von Como in der Lombardei.


Merone ist eine Gemeinde mit einer ländlichen Geschichte, die zum Bestellen des Weinstocks und Maulbeerbaums verbunden ist und die sich seit 1928 durch eine industrielle Entwicklung mit der Gründung der “Cementeria di Merone” (Zementfabrik) verändert hat. Genauso wie die anderen Gemeinden in Brianza ist dieses Gebiet reich an Bauernhöfen, obwohl man Beweise für seinen Ursprung in den Resten des Schlosses findet. Das Gebäude ist im Laufe der Zeit der Wohnsitz für zahlreiche Adelsfamilien wie die Marchesen Carpani gewesen, obwohl man heutzutage nur einen Turm als Zeichen des alten Prunks hat. Die Gemeinde, die sich mit einem Projekt für die Urbarmachung der alten Schönheit und des Lebens eines Gebietes beschäftigt, das bis nicht so lag eher am Rand war, hat an der Gründung der Oase von Baggero teilgenommen. In diesem System stehen der Mensch und die Umwelt in der Mitte, und damit man eine umweltfreundliche Art von Tourismus durch einen neuen ökologischen städtischen Park und einen Bike-Sharing-System. In Baggero kann man außerdem die Oase besichtigen, die ein Zeichen seiner mit der industriellen Tradition und Entwicklung verbundenen Geschichte ist. Der Lambro Fluß und sein Lauf haben eine schwerwiegende Wirkung auf die wirtschaftliche Wachstum des Gebietes gehabt: durch die Wasserkraft hat man erstes Pressen, Hammer und Mühlen und später Seidenfabriken in Gang gesetzt, weil man Ström zum niedrigen Preis gewonnen hat. Wenn man durch die noch bestellten Pfaden inmitten der Natur geht, verirrt man sich nicht nur in einer anderen vom Lärm der Stadt und dem Grauen der Zementfabrik entfernten Realität, sondern lebt man einen Traum in der Geschichte. Mit der Besichtigung des Mühlenmuseums, der Renovierung der ersten Wassermühle von Baggero vom Jahr 1722 und der Holzschuhfabrik Sangiorgio, wo die Handwerker noch heute ihren Wert und ihre Kunst zum Ausdruck bringen, hat man ein konkretes Beweis für eine geschichtliche Erinnerung des Gebietes.

Sehenswürdigkeiten

OASE VON BAGGERO

Vom Bahnhof in Merone (San Gerolamo Emiliani Straße) Richtung C. Battisti Straße erreichen Sie die Oase. Die Besichtigung des Panoramasteins und des Wasserfalls hat eine veränderliche Dauer, von ca. einer Stunde.

OASE VON BAGGERO

In Merone, im Grenzgebiet zur Ortschaft Lambrugo, steht der kleine Ortsteil Baggero als Wahrzeichen einerUmweltsanierung in Einklang mit der Natur. Was auf den ersten Blick nur als grüne Oase erscheint, zur Entspannung geeignet, ist tatsächlich das sichtbare Zeichen einer Verwandlung im Zeichen des Umweltschutzes, der von der Stadtverwaltung als Richtlinie erkoren wurde. Baggero war einst ein lebendiger Ort, seine Felder waren von zahlreichen Bauern besiedelt und der Fluss Lambro erhielt verschiedene Gewerbe, die die Energie nutzten, die aus seiner Wasserkraft gewonnen wurde. Im Laufe der Jahre veränderte sich dieser Ort, die Felder lagen brach, Geschäfte wurden geschlossen und alles Leben des Ortsteils zog in die Nähe der Großindustrie um, vor allem des Zementwerks von Merone. Baggero verkam zu einem anonymen Ort. Auβerdem wurde erseiner Schönheit beraubt, als er zu Steinbruch wurde. Dennoch erinnerten sich Viele mit Sehnsucht an die alte Schönheit dieses Ortes und erkannten sein Potenzial: So entstand das originelle Projekt, aus Baggero ein Öko-Dorf zu schaffen. Es ist das Einzige seiner Art in Italien und hat eine umweltfreundliche Sanierung des Gebiets als Ziel. Es begann wie ein Traum, der sich bald verwirklichte. Man braucht es einfach nur zu besichtigen, um sich dessen gewahr zu werden. Aus dem Steinbruch wurde eine kleine Oase mit zwei Deichen, die perfekt zu den Seen des Lario-Dreiecks passen, die Wassermühlen wurden wieder hergestellt und folgen erneut dem rauschenden Wasser des Flusses Lambro, der Wege weist, die entlang gepflegte Kornfelder und duftende Wälder laufen, wo sich Häslein und Spatzen vollkommen wohl fϋhlenkӧnnen.

BAGGEROS MÜHLEN

Von der C. Battisti Straße erreichen Sie Giuseppe Mazzini Straße, wo das Museum sich befindet. Dauer der Besichtigung: nach Belieben des Besuchers.

BAGGEROS MÜHLEN

Wasser ist Leben. Die Mühlen sind die Urheber des Wirtschaftswachstums dieses Gebiets. Am Ende des 19. Jahrhunderts gab es 10 Mühlen, darunter die noch erhaltene Mühle von Baggero. In diesem Ort betrieb man vor allem den Anbau von Korn und Mais. Das Wasser bewegte die Räder der Mahlsteine in Bewegung, die den Mais in Polenta maismehl verarbeiteten. Später wurden Spinnereien und Holzschuhfabriken gegründet, die auf den gewaltigen Strom des Flusses und die Beständigkeit der Mühlen zurückgriffen um ihre industriellen Anlagen anzutreiben. Am Ende der Sechzigerjahre wurde die Manufaktur durch Schwerindustrie ersetzt und Jahrzehnte hindurch blieben die Mühlen regungslos. Baggero verödete und wurde zu einem traurigen und anonymen Ort. Die Aufwertung dieser altertümlichen Mühle offenbarte, dass sie ein Wahrzeichen ist und erneuerbare Energie dank der Ressourcen des Gebiets ermöglicht. Die Aufwertung war anstrengend, aber heute kann die gewonnene Energie wieder verwertet werden. Ab dem Moment ist das Leben In Baggero wieder erwacht: Sonntags kommen viele Leute, um sich die Mühle anzuschauen und jeden Tag gibt es Menschen, die die letzte verbliebene Werkstatt besichtigen oder durch das Öko-Dorf spazieren gehen. Dank der Mühle wird das Wasser wieder Leben.

DER HOLZSCHUHLADEN SANGIORGIO

Von der Giuseppe Mazzini Straße erreichen Sie die Fabrik Sangiorgio, ein Geschäft das vor mehr als 90 Jahre entstand und wo man noch heute handwerkliche Holzschuhe produziert. Dauer der Besichtigung: nach Belieben des Besuchers.

DER HOLZSCHUHLADEN SANGIORGIO

Mitten im Umweltschutzgebiet Baggero befindet sich ein historischer und nunmehr einzigartiger Ort: Es handelt sich um den Holzschuhladen der Familie Sangiorgio, die an jedem Werktag,seit drei Generationen, das Rollgitter ihres Geschäfts hochzieht. Im Jahr 1922 war es Vincenzo Sangiorgio, der mit der Herstellung und den Verkauf der begehrten Schuhware begann. Er brachte sich allein das Handwerk des “Zecurè“ bei (Ausdruck aus dem norditalienischen Dialekt für den Holzschuhmacher). Dieser Ort, der nicht weit entfernt vom Fluss Lambro lag, erschien ideal: Zum Antrieb der Maschinen konnte man die natrliche Kraft des Wassers nutzen und in den naheliegenden Feldern wuchs „der Baum der Holzschuhe“. Es war ein Platanenwald, aus dem das notwendige Holz zur Herstellung der Schuhe stammte. In der Vergangenheit war diese Schuhart sehr gefragt und Herr Vincenzo freute sich seinem Sohn ein reiches und aussichtsvolles Gewerbe zu hinterlassen. Leider fuehrte in den Siebzigerjahren der starke Anstieg der Plastik produktion zur Geschäftskrise, aber die Familie Sangiorgio entschied sich dafuer, auf das Vertrauen des Gruenders Vincenzos und dem, das ihnen die Gegend entgegenbrachte, aufzubauen. Sie liessen sich nicht von einer festen Stelle in der Fabrik locken, reduzierten das Geschaeft und nahmen die Personalisierung des Produkts und die sorgfaeltige Auswahl der Rohstoffe als Richtschnur. Heute verwoehnt Roberto Sangiorgio hinter seinem Arbeitstisch in seiner Werkstatt (letzter „Zecurè“ in der Lombardei) den Kunden, indem er ihm hilft, Farbe, Leder und Schuh genau seinem Fuss anzupassen. Und während er Holz und Leder ganz einfach und doch meisterhaft kombiniert, denkt man, dass es wirklich Schade ist, dass die Geheimnisse dieses bezaubernden Handwerks sich bald vollkommen verlieren werden.

WIE KANN MAN MERONE ERREICHEN

Mit dem Bus:
ASF Autolinee
C 95 Erba – Bosisio Parini

Mit dem Zug:
Trenord Bahn von Milano Nord Cadorna Treno Regionale R16 Asso – Seveso – Milano, Ausstieg in Merone

Mit dem Auto:
Von Como: Fahren Sie auf der SS 342 Richtung Lecco

Von Lecco: Fahren Sie auf der SS 36 Richtung Mailand, Ausfahrt in Bosisio/Merone/ Erba

Von Mailand: fahren Sie auf der SS 36 Richtung Lecco, Ausfahrt für die SS 342 in Nibionno

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Entdecken Sie die Grünen Länder vom Comer See!

Der Bezirk vom Project “Distretto dell’Attrattività Turistica Expo Green Land” entstand dank der Teilnahme an der Regionalausschreibung “Distretti dell’attrattività turistica e commerciale” DDG 14 Juli 2014 – 52574412.