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Lambrugo

Green Land

ist eine italienische Stadt mit 2600 Einwohnern in der Provinz von Como in der Lombardei.


Lambrugo ist nach “Lamber brug” genannt, d.h. das Dorf vom Lambro Fluss. Die Ortschaft befindet sich nämlich auf einem Abhang eines Hügels, am dessen Fuß der gleichnamige Fluss fließt. Die große städtebauliche und architektonische Entwicklung ist zur Familie Carcano verbunden, die ein Schloss und ein Klausurkloster für die Tochter der Adligen aus den Provinzen von Como und Mailand aufbautete. Teil dieses Gebäudes ist heutzutage als Rathaus benutzt und man kann noch wertvolle Elemente der Struktur finden, die sich sowohl draußen – wie der Kreuzgang, das Gästehaus und Teil der Kirche – als auch in dem nur für besondere Gelegenheiten geöffneten inneren Raum befinden, wie z.B. der Festsalon mit einem Kreuzrippengewölbe, der heute als Rathausraum benutzt wird. Nur wenige Schritten entfernt ist es möglich, die Natur der Umgebung zu sehen, wenn man den Panoramapunkt neben der Kirche erreicht.
Die Entfremdung von der Stadt ist aber nur möglich, wenn man die Oase von Baggero an der Grenze der Gemeinde erreicht, wo man ein Habitat ganz inmitten der Natur mit zwei kleinen Seen findet.

Sehenswürdigkeiten

KLOSTER DER BENEDIKTINERNONNEN

Erreichen Sie den Papa Giovanni Paolo II Platz. Man kann nur von außen das Kloster durch einen kreisförmigen Weg der Dauer von 15 Minuten.

KLOSTER DER BENEDIKTINERNONNEN

Das Kloster von Santa Maria in Lambrugo repräsentierte das wichtigste der vier Kloster (in Brugora, Cremella und Bernaga) von Monte di Brianza. Das Kloster wurde im 11. Jahrhundert nach Wille der Familie Carcano gegründet und dort wohnten die Nonnen, die nicht in der Klausur lebten. Erst im 16. Jahrhundert zwang die Behörde auf, die Kirche des Klosters zu weihen und die Nonnen die Regeln der Klausur nicht mehr abzubrechen. Die Benediktinernonnen leben nämlich in der Kalusur und folgen den Regeln von Sankt Benedikt und deswegen sollte die Nonnen in Lambrugo das Gleiche machen. Nach Jahren, als das Kloster geraubt wurde und unter Angriffe erlitt, kamen im 17. Jahrhundert die goldenen Zeiten für das Kloster auch dank der Annexion vom Land und dem kommenden Reichtum. Das Kloster von Santa Maria wurde in dieser Zeit das Haus von vielen Mädchen der reichen Familien des Adels von Mailand und Brianza, die die religiöse Laufbahn einschlagen wollten. Ein Beweis der Bedeutung des Klosters sind geistlichen Dokumenten mit Daten des Besuchs vom Kardinal Federico Borromeo am Anfang des 17. Jahrhunderts. Dank des Reichtums des Klosters konnte man den Taubenschlagsturm aufbauen, der noch heute ein der Symbolen des Dorfes ist. Die wohlhabenden Gewohnheiten der Nonnen, die von ihrem reichen Ursprung beeinflusst wurden, zusammen mit den Kosten der Erweiterung des Klosters verursachten in weniger Zeit den Bankrott. Nur die Gründung einer der ersten kostenlosen Volksschulen konnte die Beendigung des Klosters aufschieben, die aber im Jahr 1798 mit der Schaffung der Zisalpin Republik geschah, als das Reichtum des Klosters zu den Privaten verkauft wurde und das Kloster keine religiöse Funktion mehr hatte. Erst im 20. Jahrhundert wurde die Struktur für seine religiöse Funktion restauriert. In einem Teil des Klosters kamen zuerst die Schwestern des heiligen Josephs und später die Töchter von Jesus aus Verona und blieben dort bis 1967, als das Gebäude nochmals unverwendet wurde. Heute gehört das Benediktinerkloster teilweise zur Gemeindebehörde und teilweise zu einem privaten Besitzer. Es ist nicht möglich, den inneren Raum zu besichtigen aber man kann die Außenseite mit originalen und renovierten architektonischen Elemente sehen.

PANORAMAPUNKT DER ALTEN KIRCHE

Erreichen Sie den Panoramapunkt durch Volta- und San Carlo Straße. Der Spaziergang dauert ca. 5 Minuten.

PANORAMAPUNKT DER ALTEN KIRCHE

Die Höhe Viertel von Lambrugo ist ein panoramapunkt, von dem man die grünen Länder und die Bergen bewundern, die sich dem Dorf herum befinden und einen Rahmen von dem Triangolo Lariano sind. Vom alten Kloster der Benediktinernonnen quert die Volta Straße durch und biegt in eine mit Straßenpflaster bedeckte Steigung ein. Nach der ersten Reihe von Häusern auf der rechten Seite der Straße ist es möglich, den ersten Blick auf das umliegende Land zu haben. Hinter den Bäumen inmitten der Felder fließt der Lambro Fluß, der wichtigste Fluß dieses Gebietes. An dem ersten Scheidenweg folgt man der Steigung auf der Links und kommt durch die San-Carlo-Straße zur neuen Kirche der ersten Jahre des 20. Jahrhunderts, die zum historischen Kardinal gewidmet ist. Die feierliche Kirche besteht aus drei Schiffen, die die gleiche Höhe haben, und hat drei Eingänge in drei Bogen, die die Form eines dreibogigen Fensters haben. Im inneren Teil der Kirche kann man zahlreiche Fresken des Mailänder Malers Enrico Volontiero und ein Marmorbasrelief der Kreuzabnahme von Christi sehen, das ursprünglich im Kloster im unteren Teil des Dorfes. Die Kirche von San Carlo ist aber nicht die erste, die zum Sankt gewidmet ist: eine alte Kirche, die 1615 nach Wille der Familie Giussani aufgebaut wurde, lag in der Vergangenheit dort, wo heute der Salon des Oratoriums in Lambrugo nach dem Entweihen der Kirche sich befindet. In der Lage, wo damals die Kirche lag, findet man einen Panoramapunkt, von dem man die Umgebung von Lambrugo beobachten kann. Auf dem Süd-Ostenland zwischen dem Dorf und Lurago d’Erba befindet sich das Landgut von Pomelasca, Villa Sormani und Bauernhöfen, die in der Vergangenheit die Villas der Umgebung dienten. Richtung Norden kann man anderseits die Waldberge des Gebietes, wie z.B. der Cornizzolo oder der Bollettone Berg, am dessen Fuß der Segrino-, Pusiano- und Alseriosee sich befinden.

OASE VON BAGGERO

Von der San Carlo Straße, biegen Sie in Don Mauri Straße und gehen Sie weiter durch C. Battisti Straße bis zur Oase. Die Route dauert ca. 20 Minuten. Fahrräder sind erlaubt. Die Besichtigung der Oase dauert von einer bis zu drei Stunden.

OASE VON BAGGERO

Wie himmelblaue Augen auf einem Gesicht aus Wäldern: Die zwei kleinen Seen im Naturschutzgebiet Baggero zeichnen sich für ihre intensive Farbe und ihre tadellose, glatte Oberfläche aus. Felsen und Bäume spiegeln sich in ihnen wider und nehmen immer wieder neue Formen an, während man den Weg entlang spaziert. Der Friede dieses Ortes und seine Besonderheit stehen im Gegensatz zu seiner neueren Geschichte. Diese beiden Seen waren nämlich Teil eines Steinbruchs, der die lokale Industrie mit den für sie nötigen Rohstoffen belieferte. Es handelte sich zweifellos um eine brutale Verletzung des empfindlichen Ökosystems dieser Gegend. Aber noch einmal bewies das Element Wasser Lebensquelle zu sein und so sprudelte es aus den Tiefen der Grube hervor, was die Arbeit im Steinbruch definitv beendete. So eroberte die Natur verlorenes Terrain und mit der Zeit entstand dieser idyllische Ort, der an Landschaften aus dem hohen Norden erinnert. Es blühen die Koniferen und viele unterschiedliche Lebewesen beseelen das Wasser, den Boden und den Himmel. Der Gehweg durchzieht den Naturpark und besteht auch aus einem erhobenen Steg, der das Wasser überbrückt und ein ruhiges Aufatmen in der Natur ermöglicht. Der Bach Cavolto, Ursprung der Seen, wurde leider im Laufe der letzten Jahre verschmutzt, wegen eines Missstandes der Kanalisationssysteme der Nachbarorte. Trotzdem sollte man es nicht auslassen, die Einmaligkeit dieser Landschaft zu genießen, die unverhoffte Ausblicke und Farben gönnt.

WIE KANN MAN LAMBRUGO ERREICHEN

Mit dem Bus:
ASF Autolinee
C 46 Como – Merate – Bergamo

Mit dem Zug:
Trenord Bahn von Milano Nord Cadorna mit einem Regionalzug R16 Asso – Seveso – Milano, Ausstieg in Lambrugo – Lurago d’Erba

Mit dem Auto:
Von Como: Fahren Sie auf der SP 342 Richtung Bergamo

Von Lecco: Fahren Sie auf der SS 36 Richtung Mailand. Nehmen Sie die SP 342 in Nibionno Richtung Como

Von Mailand: Fahren Sie auf der SS 36 Richtung Lecco, Ausfahrt in Nibionno auf der SP 432 Richtung Como

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Der Bezirk vom Project “Distretto dell’Attrattività Turistica Expo Green Land” entstand dank der Teilnahme an der Regionalausschreibung “Distretti dell’attrattività turistica e commerciale” DDG 14 Juli 2014 – 52574412.